Leuchten elegant verpackt

Beton findet immer mehr Anhänger, denn der Baustoff ist vielfältig einsetzbar, reduziert die Bauzeit und senkt die Kosten. Längst hat Beton sein graues, tristes Image verloren und gilt heute in der Architektur als Gestaltungselement, das besonders individuelle Möglichkeiten bietet. Für Farben, Formen und Oberflächen gibt es kaum Grenzen, so dass Beton gerade für repräsentative Bereiche gerne genutzt wird.

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Die Herausforderung dieser Bauweise: Die Elektroinstallation muss bereits bei der Schalung berücksichtigt werden. Dosen und Leerrohre werden so eingegossen, dass sie später exakt am richtigen Platz sitzen und – abgesehen von den gewünschten Bedienelementen - nichts mehr von ihnen zu sehen ist. Umso wichtiger wird das passende Zubehör, damit Elektronik, ohne die heute kein Gebäude mehr auskommt, in Betonwänden und Decken optimal untergebracht werden kann. Genau für Anwendungsfälle wie diese hat Spelsberg mit der IBT-Reihe ein umfassendes System für die Betoninstallation entwickelt. 
IBTronic ermöglicht, wie der Name schon vermuten lässt, hochwertige Elektronik von der LED-Leuchte bis zum Lautsprecher und vom Trafo bis zu Komponenten für das Smarthome   komfortabel und unsichtbar in der Betondecke verschwinden zu lassen. Verfügbar sind unterschiedliche Formen, die sich für Fertigteilbauweise aber auch für Ortbeton hervorragend eignen. Dank der Klebebefestigung sind sie im Werk schnell montiert, wobei integrierte Rohrstopper für einen perfekten Sitz sorgen und gleichzeitig als Zugentlastung dienen. Neben den Kombi-Rohreinführung M20/M25 besitzen die Gehäuse zusätzliche Vorprägungen, durch die auch Durchmesser bis M40 eingeführt werden können. 


Neue Gehäuse für Leuchten

Neu in der IBT-Familie sind Einbaugehäuse, die speziell für den Einbau von LED-Leuchten konzipiert wurden. Auch sie können für Ortbeton oder die Herstellung von Fertigteilen im Werk gleichermaßen verwendet werden. Gerade beim Ortbeton wirken während des Einfüllens große mechanische Kräfte auf die Gehäuse, so dass an das Material hier ganz besondere Ansprüche gestellt werden – es darf weder zu spröde sein und brechen, noch zu elastisch sein und sich verwinden. Die besonders große Stabilität und Festigkeit, wie Kunden sie von der IBT-Serie kennen, zeichnet auch die Leuteneinbaugehäuse aus, so dass hier während des Gießens weder Leckagen noch Lageveränderungen zu befürchten sind. 
Auch für die Werksfertigung von Betonteilen birgt IBTronic viele Vorzüge: So lässt sich die besonders glatte Front ganz leicht auf der Schalung festkleben und die hohe thermische Stabilität des Werkstoffes garantiert, dass die Gehäuse auch beim Abbinden des Betons und Nachheizen des Schalungstisches ihre Form behalten.  
Die besonders hohe Dichtigkeit der IBTronic-Gehäuse wird zusätzlich durch ein patentiertes Membransystem erreicht. Nach dem Einführen des Rohres zieht sich die Membrane in die Ursprungsstellung zurück und bietet Zugentlastung und Abdichtung. Zubehörteile wie Sondertüllen sind hier nicht erforderlich.
Wer die neuen Gehäuse für Ortbeton verwenden möchte, kann spezielle Nagelaufnahmen nutzen, über die die neuen Lösungen ebenfalls verfügen. Eine Mittenkennzeichnung auf den Seiten und dem Deckel helfen bei der präzisen Ausrichtung auf der Schalung. 
Als Auslassöffnungen dienen Fermacellplatten, deren Einbauausschnitte variabel an die Situation angepasst werden können. Fertigungs- und Verlegetoleranzen können auf diese Weise ganz einfach ausgeglichen werden. Die Platten werden mit Edelstahlklammern fixiert, so dass Roststellen gar nicht erst entstehen. 
Die universellen Einbaugehäuse gibt es in drei verschiedene Varianten mit einer maximalen Einbaufläche von 100 x 100 mm, 150 x 150 mm und 200 x 300 mm. Die integrierten Stützholmaufnahmen ermöglichen auch eine Installation in stehenden Schalungen.
Wer sich erst nachträglich für die Installation von Leuchten in Fertigteildecken entscheidet, der findet auch dafür bei Spelsberg die passende Lösung:


Lösung für den nachträglichen Einbau

"Mit der IBTronic XL Drillbox helfen wir Architekten, Bauträgern und Bauherren flexibel auf Planungsänderungen in der Leuchteninstallation reagieren zu können", sagt Jan Wagner, Leiter Vertrieb Brandschutz und Betoninstallation bei Spelsberg. "Die Installation ist ebenso sauber und sicher wie bei den anderen Varianten, nur dass sie nachträglich erfolgt. Mit einer Einbauhöhe von 92 mm haben wir die Dose so konzipiert, dass sie genügend Raum für eine bequeme Installation bietet und gleichzeitig möglichst platzsparend ist."
Bei Bedarf finden auch ein elektronischer Trafo oder ein Dimmer problemlos im Gehäuse Platz. Eine Kernbohrung von 82mm reicht aus, um die einfache Einführung von Trafo und Leuchten in das Gehäuse zu gewährleisten, ohne die Statik negativ zu beeinflussen. 
Die IBTronic XL Drillbox verfügt über 8 integrierte Rohreinführungen mit ausschlagbaren Membraneinführungen, die für glatte (M20 und M25) und gewellte Rohre (M20 und M25) gleichermaßen geeignet sind. Rohrstopper und Zugentlastung sind auch hier bereits integriert, was die Montage deutlich erleichtert. Die Leuchteneinheit selbst wird in das Gehäuse geschoben, bis der Leuchtenabdeckring bündig mit der Decke abschließt. Die Haltefedern der Leuchten werden einfach im zweiteiligen Adapter arretiert.


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